Vielfalt leben. Respekt zeigen. Haltung beweisen. Gemeinsam stark sein.
An der Nelson-Mandela-Schule Köln ist Vielfalt nicht nur ein Wort, sondern ein wichtiger Bestandteil unseres täglichen Zusammenlebens. Unterschiedliche Herkunft, Sprachen, Kulturen, Religionen und Lebensgeschichten bereichern unsere Schulgemeinschaft und machen unsere Schule zu einem lebendigen Ort des Lernens und Miteinanders.
Als Mitglied des bundesweiten Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ setzen wir seit dem 30. Oktober 2014 ein bewusstes Zeichen gegen Rassismus, Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt.
Dabei orientieren wir uns an den Werten unseres Namensgebers Nelson Mandela, der sich Zeit seines Lebens für Freiheit, Gleichberechtigung, Menschlichkeit und Versöhnung eingesetzt hat.
Eine Schule ohne Rassismus zu sein bedeutet nicht, dass es bei uns niemals Vorurteile, Konflikte oder Diskriminierung gibt. Vielmehr bedeutet es, hinzusehen, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam gegen Ungerechtigkeit einzutreten.
Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler darin bestärken, ihre eigene Meinung zu vertreten, anderen respektvoll zu begegnen und mutig einzuschreiten, wenn Menschen ausgegrenzt, beleidigt oder ungerecht behandelt werden.
Denn Courage zeigt sich nicht nur in großen Taten. Sie beginnt bereits dort, wo jemand einem anderen Menschen zuhört, Hilfe anbietet, Grenzen respektiert oder sich für Schwächere einsetzt.
Unsere Schule ist ein Ort, an dem viele unterschiedliche Menschen zusammenkommen. Diese Vielfalt verstehen wir als Chance, voneinander zu lernen, neue Perspektiven kennenzulernen und gegenseitiges Verständnis zu entwickeln.
Wir möchten ein Schulklima gestalten, in dem sich alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrem Geschlecht, ihren Fähigkeiten oder ihrer persönlichen Lebenssituation willkommen, sicher und wertgeschätzt fühlen.
Nicht unsere Unterschiede trennen uns – entscheidend ist, wie wir miteinander umgehen.
Die Auseinandersetzung mit Rassismus, Vorurteilen, Menschenrechten und demokratischen Werten ist ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit.
Im Unterricht, in Gesprächen, bei gemeinsamen Aktionen und durch Projekte möchten wir unsere Schülerinnen und Schüler dazu anregen, gesellschaftliche Zusammenhänge kritisch zu hinterfragen und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.
Dabei stehen insbesondere folgende Ziele im Mittelpunkt:
Nelson Mandela hat gezeigt, wie viel Mut, Menschlichkeit und Ausdauer notwendig sind, um Ungerechtigkeit zu überwinden und gesellschaftliche Veränderungen zu ermöglichen.
Sein Lebenswerk erinnert uns daran, dass Gleichberechtigung, Freiheit und Menschenwürde keine Selbstverständlichkeiten sind, sondern Werte, für die wir uns gemeinsam einsetzen müssen.
Als Nelson-Mandela-Schule möchten wir diese Haltung nicht nur vermitteln, sondern jeden Tag mit Leben füllen.
Eine respektvolle und diskriminierungsfreie Schulkultur entsteht nicht von allein. Sie braucht Menschen, die aufmerksam sind, Verantwortung übernehmen und bereit sind, füreinander einzustehen.
Deshalb verstehen wir „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nicht als bloßen Titel, sondern als dauerhafte Verpflichtung und gemeinsamen Auftrag unserer gesamten Schulgemeinschaft.
Denn unsere Schule ist mehr als ein Ort des Lernens. Sie ist ein Ort der Begegnung, der Vielfalt und des Zusammenhalts.
Nelson-Mandela-Schule Köln – Gemeinsam verschieden. Gemeinsam stark. Gemeinsam mit Courage.
Für Vielfalt. Für Respekt. Für Zusammenhalt.
Am 25. März 2026 nahm die gesamte Schulgemeinschaft der Nelson-Mandela-Schule Köln an einem gemeinsamen Sternmarsch gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung teil.
Gemeinsam mit der Gemeinschaftsgrundschule An St. Theresia setzten unsere Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Kollegium ein sichtbares Zeichen für Toleranz, Menschlichkeit und ein friedliches Miteinander.
Der Demonstrationszug führte unter polizeilicher Begleitung über die Bergisch Gladbacher Straße, vorbei am Wiener Platz, bis zum Bahnhofsvorplatz in Köln-Mülheim. Dort kamen die Teilnehmenden zu einer gemeinsamen Kundgebung mit anschließendem Bühnen- und Rahmenprogramm zusammen.
Der Aktionstag stand ganz im Zeichen von Vielfalt, gegenseitigem Respekt und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Für unsere Schule war die Teilnahme weit mehr als eine gemeinsame Veranstaltung. Sie bot die Gelegenheit, die Bedeutung von Demokratie, Menschenrechten und Zivilcourage über den Unterricht hinaus sichtbar zu machen.
Als Schule, die den Namen Nelson Mandelas trägt, fühlen wir uns seinen Werten besonders verbunden.
Nelson Mandela setzte sich unermüdlich für Freiheit, Gleichberechtigung und ein friedliches Zusammenleben ein. Sein Lebenswerk erinnert uns daran, dass jeder Mensch Verantwortung dafür trägt, Diskriminierung entgegenzutreten und sich für eine gerechte Gesellschaft einzusetzen.
Mit unserer Teilnahme am Sternmarsch haben wir als Schulgemeinschaft gemeinsam Haltung gezeigt und deutlich gemacht, wofür wir stehen.
Wir stehen für eine Schule, in der Vielfalt als Stärke verstanden wird, jeder Mensch Respekt verdient und Ausgrenzung keinen Platz hat.
Gemeinsam gegen Rassismus. Gemeinsam für Menschlichkeit. Gemeinsam für eine Zukunft voller Respekt und Zusammenhalt.